Schief gegangen

 



Ein Sprichwort sagt: „Es gibt Tage, an denen gewinnt man und es gibt Tage, an denen verliert man.“. Die Realität schreibt die Weisheit anders: „Es gibt Tage, an denen verliert man. Und es gibt Tage, an denen gewinnen die anderen!“. – In meinem Fall die Erkältungserscheinungen.

Der Verlauf war ziemlich simpel:

Tag 1: alles normal.

Tag 2:  Ich hatte mal gefroren, aber mehr weiß ich nicht, bis ich abends schon merke: „Oha!“, im Hals beginnt es zu kratzen. Das ist erstmal weniger gut. Gleich mal eine Limonentablette nehmen. Die helfen schon vorab. Dazu einen Zinnkraut-Tee und die Sache sollte bald ausgestanden sein, wenn man sich an die Vorgaben der Kräuterkundigen hält.

Tag 3 (irgendwann nachts): Nach drei Stunden Schlaf war alles klar: Die Erkältung hatte sich irgendwo zwischen Hals und Nasen-Rachen-Raum eingenistet und erklärte mir den Krieg. Das erste Manöver bestand darin, mich nur drei Stunden schlafen zu lassen, sodass ich trotz neu erworbener Verdunklungsplissees aus dem Onlineshop verdunkelungsrollo1.de (sprich, Plissees, die kein Licht durchscheinen lassen) aufwachte, weil mich irgendwas störte. Es war nur eben nicht das Licht von draußen. Stattdessen kratzte mein Rachen unaufhörlich.

Da Mutti allerdings keinen Dummkopf erzogen hatte, brühte ich mir sogleich einen Pott Brennessel-Tee auf, der ab nun ergänzend zum Zinnkraut getrunken wird. Damit hab ich schon ganz andere Sachen bekämpft. Wollen doch mal sehen...

Tag 3 (inzwischen morgens): Der Hals schmerzt nicht mehr ganz so sehr. Der Tee wirkt noch aufgrund der Hitze nach. Ich glaube, ich werde diese Woche sehr häufig damit zurecht kommen müssen, dass ich morgens nicht ganz so fit bin. Passiert. Man(n) will ja nicht jammern.
Aber manchmal geht es  halt einfach nicht nach Plan. Es geht schief – und sei es gesundheitlich... für ein paar Tage.


Tag 4: Alles ist wieder gut, ich fühl mich wieder fit und ich glaube fürs Wohnzimmer hole ich mir ein paar transparente Plissees, dann wirkt mein Wohnzimmer gleich viel gemütlicher und beim nächsten krank sein, kann ich auch ein Nickerchen auf dem Sofa machen.